
Yoga und Selbstfürsorge: deine innere Sonne strahlen lassen
Yoga und Selbstfürsorge – deine innere Sonne strahlen lassen „Ich bin die strahlende Sonne meines Lebens.“ Wie fühlt sich dieser Satz für dich an? Wohlig
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Meist taucht er erst nach Weihnachten auf, oder ganz kurz vor Sylvester: der Gedanke an mögliche Vorsätze fürs neue Jahr. Er paart sich gerne mit dem schlechten Gewissen gegenüber den Vorsätzen, die (mal wieder) nicht geklappt haben. Was sind deine Wünsche und Ziele fürs nächste Jahr?
Wie wäre es mit einem kleinen Trick aus dem Yoga, bei dem dir dein Unterbewusstsein hilft?
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ToggleSo dass du genau an den Stellschrauben drehst, die für dich und deine Entwicklung hilfreich sind und deine Vorsätze für 2025 Wirklichkeit werden!
Anstatt dir einfach nur vorzunehmen, weniger Süßes zu essen, keinen Alkohol mehr zu trinken, mehr Sport zu machen (die Klassiker ;-)) oder dich nicht mehr über Kleinigkeiten zu ärgern, mehr Achtsamkeit in deinen Alltag zu bringen, öfter mal „nein“ zu sagen:
Probiere es mit einem bekannten Rauhnacht-Ritual, den 13 Wünschen in einer erweiterten Version.
Für ein erfülltes, glückliches Jahr 2025 mit nur einem Vorsatz.
Für das Ritual benötigst du in der Vorbereitung ca. 30 Minuten Zeit und Ruhe, am Besten vor dem Beginn der Rauhnächte (vor dem 24.12.). Dann kann der Samen deines Vorsatzes während der Zeit zwischen den Jahren keimen. Falls du das etwas später liest und die Rauhnächte bereits begonnen haben, mache es trotzdem! Wenn du mit dem Verbrennen der Wunschzettel beginnst, nimm einfach die ersten Male 2-3 Lose, dann kannst du in den Rhythmus noch einsteigen.
Aus eigener Erfahrung kann ich dir berichten, dass sowohl die 13 Wünsche als auch der klare Vorsatz, das Sankalpa wunderbare Entwicklungen in meinem Leben bewirkt haben.
Das erste Sankalpa, das sich verwirklicht hat, hat meine Lebensqualität enorm verbessert, für mehr Selbstvertrauen und Freude gesorgt. Gleichzeitig konnte ich mich besser abgrenzen und an den für mich richtigen Stellen „nein“ sagen.
So blieb ganz viel Raum für Dinge, die ich so gerne erleben wollte, Urlaube, Freiraum im Alltag, Zeit für mich und meine Wünsche und Träume.
In diesem Jahr arbeite ich mit einem Sankalpa, das sich mir während den Rauhnächten 2023/24 gezeigt hat. Es hat dafür gesorgt, dass ich mit viel Freude regelmäßig für diesen Blog schreibe und meinen Newsletter versende.
Hast du Lust, auch positive Veränderungen wirkungsvoll anzugehen? Dann probiere das erweiterte Ritual der 13 Wünsche.
Das Ritual der 13 Wünsche ist noch relativ jung, aber mittlerweile weit verbreitet. Es existieren zahlreiche Varianten. Auch ich nehme mir die Freiheit, hier Ergänzungen vorzunehmen. Es handelt sich um ein modernes Ritual, welches individuell verändert werden darf.
Wähle für dich einen ungestörten Ort und einen Moment, in dem du dich ausgeglichen fühlst. Es sollte nicht am Ende eines langen Tages sein, wenn du müde bist oder sehr gestresst. Dein Geist sollte wach und klar sein.
Lege 13 kleine Zettel und einen Stift bereit. Richte ein weiteres Blatt her für die Erweiterung des Rituals.
Halte einen Moment inne, schließe deine Augen.
Komme ganz im Hier und Jetzt an.
Verbinde dich mental mit deinen Wünschen und Sehnsüchten.
Öffne deine Augen und beginne einzelne Wünsche aufzuschreiben.
Lass deinem Schreibfluss freien Lauf und zensiere nicht.
Mach dir lediglich Gedanken über die Aufteilung, so dass auf den 13 Zettelchen die wichtigsten Wünsche notiert sind.
Bevor du die Zettelchen zusammenfaltest nimm dir einen Moment über die Summe der Wünsche zu reflektieren.
Gibt es ein gemeinsames Thema?
Was haben die Wünsche mit dir zu tun?
Kannst du den Wünschen eine Qualität, eine Überschrift zuordnen? Z.B. Frieden, Gesundheit, Freude, Selbstfürsorge, …
Notiere dir auf dem separaten Blatt diesen Begriff.
Falte nun die 13 Zettelchen zusammen und lege sie in ein Körbchen oder eine Schachtel für die Zeit zwischen den Jahren. Du kannst gleich Streichhölzer und ein Gefäß zum Verbrennen dazu bereit legen.
Widme dich nun dem Wort oder den Worten auf dem großen Zettel. Spiele damit, schreibe weitere Assoziationen auf und versuche einen positiven Satz zu formulieren, der sich für dich richtig gut anfühlt.
Besonders wirkungsvoll sind Sankalpas, die mit „Ich bin…“ oder „Ich werde…“ beginnen. Aber es sind auch andere Worte möglich, wie z.B. „Ich vertraue mir.“
Mit diesem Satz, dem Sankalpa gibst du deinen innersten Bedürfnissen eine Richtung. Dein Unterbewusstsein darf diesem Satz zustimmen und du wirst bald merken, dass hinter ganz einfachen Worten sehr viel Wirkung stecken kann. Ein guter Gedanke zieht weitere gute Gedanken an. Der eine kurze Satz ist der Samen für viele kleine Aspekte, die nach und nach wachsen dürfen.
Mit diesem Sankalpa kannst du während der Rauhnächte arbeiten, Yoga Nidra üben, die Worte immer wieder in dein Rauhnacht-Tagebuch schreiben. Hinspüren und wenn nötig noch Änderungen an der Formulierung vornehmen.
Du beginnst in der 1. Rauhnacht zu einer Uhrzeit deiner Wahl (24./25.12., mit Rauhnacht ist der ganze Tag gemeint) mit dem ersten Wunsch (bzw. Los). Ziehe ein Zettelchen, ohne den Text zu lesen und verbrenne es.
Fahre fort bis zum 5.1. und verbrenne alle Zettelchen bis auf eines.
Den Wunsch schaust du dir an. Vielleicht gibt er dir noch einen weiteren Hinweis für dein Sankalpa?
Du kannst ihn aufheben und dich das ganze Jahr daran erinnern.
Um diesen Wunsch darfst du dich ganz besonders kümmern.
Ich klebe den 13. Wunsch immer in meinen Kalender an einer versteckten Stelle. Dann kann er nicht verloren gehen.
Zusätzlich zu dem Ritual der 13 Wünsche übe Yoga Nidra mit deinem Rauhnachts-Sankalpa.
Auch dein Sankalpa darfst du das ganze Jahr 2025 mitnehmen und mit ihm üben.
Ein Sankalpa darf ein ganz einfacher Satz sein, kurz und leicht zu erinnern.
Falls Yoga Nidra für dich ein ganz neuer Begriff, eine neue Technik ist, findest du auf meinen Seiten hier Informationen und Übungsmaterial. Es gibt auch fertige Audio-Anleitungen in meinem Blog.
Hier folgen nun ergänzend ein paar Ideen für ein Sankalpa. Wichtig ist bei deiner Wortwahl, dass dein Satz insgesamt vorwärtsgerichtet positiv ist (das Wort „nicht“ sollte nicht vorkommen). Die Worte sollen sich innerlich gut anfühlen, denn du wiederholst sie in einer tiefen Entspannung und wünscht dir eine positive Entwicklung. Übe solange mit einem Sankalpa, bis es sich für dich realisiert hat. Falls keine Wirkung eintritt, verändere noch etwas an den Worten oder lasse dir helfen. Zum Beispiel in einem 1:1 Yoga Coaching mit meiner Unterstützung.
Diese Sätze dürfen bzw. sollen ganz individuell verändert werden. Lass dich für deine eigenen Worte inspirieren.
Ich habe lediglich meine Ideen gesammelt. Die Liste ist keineswegs vollständig.
Ich bin konzentriert.
Ich bin zentriert.
Ich werde meine klare Struktur halten.
Ich vertraue meinen Fähigkeiten.
Ich vertraue mir.
Ich bin freundlich zu mir selbst.
Ich nehme meine Bedürfnisse ernst.
Ich bin liebevoll zu mir selbst.
Ich kümmere mich gut um mich.
Ich gehe mutig Schritt für Schritt.
Ich vertraue auf meinen nächsten Schritt.
Ich sage „Ja“ zu mir.
Ich bin bei mir.
Viel Freude beim Erforschen und Entdecken deines Sankalpas. Der Schlüssel liegt im regelmäßigen Wiederholen, Üben und ggf. verändern deiner Worte.
Wenn du magst, teile sehr gerne deine Erfahrungen in einem Kommentar. Behalte dein persönliches Sankalpa gerne für dich, das darf dein innerer Schatz sein und bleiben.
Ich wünsche dir wunderbar magische Rauhnächte und natürlich viel Freude und Entspannung mit Yoga Nidra und deinem Sankalpa!
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„Ich bin nicht gut genug.“ „Ich bin zu zerstreut/untalentiert/dick/…“ „Ich würde so gerne, aber ich kann das nicht.“
Negative Gedanken sorgen an manchen Tagen für negative Gefühle und lassen den Alltag trüb und grau aussehen.
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